04 Wettbewerbe & Studien

Wohnquartier Rastatter Straße Ettlingen

Projekt­beschreibung

Städtebauliches Konzept

Das im Rahmen der städtebaulichen Vorstudie entwickelte Bebauungskonzept wird bezüglich Lage, Gliederung und Geschossigkeit der Baumassen übernommen. Jedes der drei Gebäude ist einer spezifischen Bewohnergruppe mit entsprechender Erschließungs- und Wohnungstypologie zugeordnet. Alle drei Gebäude werden über den gemeinsamen Innenhof zu dem alle Hauseingängen hin orientiert sind, erschlossen. Ebenso liegt der Großteil der den Wohnungen zugeordneten Gärten (EG), Balkone und Terrassen zum Hof hin, so dass diese gemeinsame grüne Mitte zum Kommunikations- und Begegnungsraum des neuen Wohnquartiers wird.

Familienwohnen

Die Familienwohnungen mit 3-4 ZW, sind in einem 4-geschossigen linearen Baukörper entlang der Rastatter Straße untergebracht. Zur Dieselstraße hin markiert ein 5-geschossiger Kopfbau den Stadt- und Quartierseingang. Das Gebäude hat drei Treppenhäuser die jeweils pro Geschoss 2 Wohnungen erschließen. Die Individualräume liegen an der Südseite zur Rastatter Straße hin. Der Wohnbereich orientiert sich nach Norden zum ruhigen Hof hin. Das Herausschieben der Wohnräume ermöglicht eine Übereckbelichtung, so dass alle Wohnbereiche von Osten oder Westen besonnt werden.  Zwischen den vorgeschobenen Wohnbereichen liegen die Freisitze in Form von Loggien.

Junges Wohnen

Das Gebäude mit dem Jungen Wohnen ist als 5-geschossiges, allseitig orientiertes Punkthaus organisiert. Die Erschließung erfolgt über ein zentrales Treppenhaus mit großzügigem Luftraum und Oberlicht, das pro Geschoss jeweils 4 Wohnungen andient.

Alle Wohnungen sind über Eck organisiert, so dass auch die auf der hofabgewandten Seite liegenden Wohnungen zusätzlich nach Osten oder Westen orientiert sind und damit jede Wohnung auch ausreichend besonnt wird.

Seniorenwohnen

Das Seniorenwohnen ist im ruhigen, nordwestlichen Gebäudeteil angeordnet. Zwei zentrale Treppenhäuser erschließen jeweils 4 Wohnungen pro Geschoss. Auch hier sind alle Wohnungen über Eck organisiert, so dass alle Wohnungen von Osten oder Westen besonnt werden. Die Küchen und Bäder sind natürlich belichtet. Im Erdgeschoss mit großzügigem Eingangsbereich und Gemeinschaftsraum sind die größeren Wohneinheiten (3 ZW) des Seniorenwohnens untergebracht.